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Beeindruckende Algenfotos bei internationalem Wettbewerb

Beim internationalen Hilda Canter-Lund Fotowettbewerb 2021 der Britischen Phycologischen Gesellschaft haben es wieder tolle Aufnahmen von Algen auf die shortlist geschafft. Die Fotos zeigen die Vielfalt die diese Organismengruppe weltweit entwickelt hat.

Die Britische Phycologische Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt die Bildung durch die Förderung und Verfolgung aller Aspekte des Algenstudiums voranzutreiben und die Ergebnisse dieser Forschung in einer Zeitschrift sowie in anderen Publikationen zu veröffentlichen, und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Hilda Canter-Lund Wettbewerb 2021

British Phycological Society

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Köstliche Algensternchen

Hier gibt es zum ersten Mal ein Algen-Rezept unserer Ernährungswissenschafterin Mag. Julia Geißler-Katzmann zum Nachmachen! Die leckeren Algensternchen schauen nicht nur süß aus, sie schmecken auch. Probiert das Rezept doch gleich selbst aus.

Fettarme, eiweißreiche Algensternchen
50 g Butter (weich) 50 g Zucker 3 Eier 50 g Einkornvollmehl 100 g helles Dinkelmehl 80 ml Milch 30 g Skyr (isländische Rezeptur/ Milchprodukt) 250 g Magertopfen 1 Teelöffel Zitronensalzpaste (selbstgemacht) Davon 150 g Masse bei Seite geben und mit 2 g Algenpulver (Ecoduna) abmischen. Butter, Zucker und Eier miteinander in einer Küchenmaschine rund 3 Minuten schaumig vermischen, danach alle übrigen Zutaten dazugeben und weiter mixen bis ein schöner, sämiger Teig entsteht. 30 Minuten rasten lassen. Wie oben erwähnt habe ich zunächst einmal 150 g der Waffelmasse abgenommen und mit 2 g Algenpulver vermischt. Wichtig ist, dass man nicht zu viel Algenpulver dazu mischt, denn sonst könnte es etwas „fischig“ schmecken. Das Waffeleisen heiß machen und dann die Waffeln schön braun backen. Dazu gab es bei uns ein herbstliches Zwetschgenmus: 15 g Butter, 2 EL Zucker, 8-10 Zwetschgen, 1 Birne, etwas Zimt, etwas Wasser In heißer Butter 2 EL Zucker karamellisieren, dann das klein geschnippelte Obst dazu, mit wenig Wasser angießen und mit dem Zimt bestäuben. Alles rund 20 Minuten durchkochen lassen. Deckel drauf! Eventuell auch fein pürieren und zu den heißen Waffeln servieren!

www.julika.at
© Julia Geißler-Katzmann für geniALGE.at

Julika

Julia Geißler-Katzmann, die im Projekt geniALGE Ernährungsworkshops leiten wird, hat diese köstlichen Algenwaffeln für uns ausprobiert.

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Radio-Tipp: Algen in Alpenseen

Ab 2.8.2021 berichtet Forschungsgruppenleiter Rainer Kurmayer vom Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, in der Serie “Vom Leben der Natur” auf Ö1 über Algenpopulationen in den Alpenseen. Im ersten Teil thematisiert er die Probleme und Auswirkungen, die der verstärkte Eintrag von Nährstoffen auf Alpenseen verursacht und die historische Entwicklung der damit verbundenen Wasserqualität in den Seen.

Vom Leben der Natur

Rainer Kurmayer

Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee

Der Algenspezialist Rainer Kurmayer leitet eine Forschungsgruppe in Mondsee

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Kinder forschen nach Algen im Heimatort

Auf Algensuche begaben wir uns am 5. Juli 2021 mit den beiden Wissenschaftern Thomas Pröschold und Tatyana Darienko und der 2. Klasse der UNESCO Volksschule Unterach bei einem Forschungsspaziergang im Rahmen des Projektes geniALGE. Wirklich spannend, wo wir überall Algen fanden. An mehreren Stationen im Ort erfuhren die Kinder Interessantes zum Thema Algen, konnten die Algen selbst untersuchen und durften in einem Quiz ihr gelerntes Wissen testen. Im Herbst geht es weiter im Projekt geniALGE mit vielen spannenden Projektaktivitäten!

UNESCO VS Unterach

Forschungsspaziergang mit der VS Unterach

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Methodenworkshops für Schülerinnen

Zwei Methodenworkshops ermöglichten den fünf Schülerinnen des BORG Starsswalchen und der HBLA Ursprung erstmals in persönlichen Kontakt mit unseren Algenexperten zu treten

Thomas Pröschold und Tatyana Darienko, Algenexperten im Projekt geniALGE, hielten am 29. und am 30.Juni 2021 jeweils einen 4-stündigen Workshop für die fünf Schülerinnen des BORG Strasswalchen und der HBLA Ursprung am Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, ab. Die Experten demonstrierten den Schülerinnen die Labormethoden, die sie im Zuge ihrer Abschlussarbeiten (VWA bzw. Diplomarbeit) anwenden werden. Die Schülerinnen wurden jeweils von ihren Pädagoginnen, Prof. Caroline Neudecker (BORG) und Mag. Stefanie Ess (HBLA), begleitet. Während einer Institutsführung konnten die Infrastruktur und die Forschungsthemen am Institut vorgestellt werden.

HBLA Ursprung

BORG Strasswalchen

Beim Methodenworkshop wurde den Schülerinnen gezeigt, worauf sie bei der praktischen Arbeit im Labor achten müssen.

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Hilf von zu Hause aus mit beim Klassifizieren von Tangwäldern

Im Projekt Floating Forests können Laien dazu beitragen Tangwälder im Meer auf Luftbildern zu bewerten

Das Projekt “Floating Forests” richtet sich an interessierte Personen aller Altersstufen und bittet um Mithilfe! Im Projekt soll die Entwicklung des Riesentangs in den Weltmeeren untersucht werden. Der Riesentang kann bis zu einen Meter am Tag wachsen! Die meisten Algen, die am Meeresboden leben, können nur beim Tauchen mit Pressluftflaschen untersucht werden. Eine andere Methode ist es, den Meeresboden abzurechnen, was aber massive Schäden hervorrufen würde.
Mit der vorliegenden Methode versuchen WissenschafterInnen dem Bestand an Riesentang durch eine schonende Methode auf die Spur zu kommen. Weil Riesentang so groß ist und große Bestände bildet, kann er sogar auf Satellitenbildern der NASA (Raumfahrtsbehörde) gut erkannt werden. Hier kommst du ins Spiel! Wie kannst du mitmachen?
Um teilzunehmen geh auf die Projektseite http://www.floatingforests.org/ und beginne die Stellitenbilder der NASA zu bewerten. Du kannst ein eigenes Zooniverse-Konto anlegen wenn du möchtest und dich mit den WissenschafterInnen über die von dir bewerteten Bilder austauschen, wenn es Fragen gibt.

Kelp Ecosystem Ecology Network

Floating Forests

NASA (National Aeronautics and Space Administration)

SciStarter

Zooniverse

Von zu Hause aus Mitmachen bei einem tollen Forschungsprojekt über Riesentange

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Zweites Methodenwebinar

Für fünf Schülerinnen der HBLA Ursprung und des BORG Strasswalchen fand bereits zum zweiten Mal ein Methodenwebinar statt

Fünf Schülerinnen erstellen im Projekt geniALGE ihre vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWA) bzw. ihre Diplomarbeiten als Abschluss ihrer Schulausbildung am BORG Strasswalchen bzw. der HBLA Ursprung. Betreut werden sie, neben ihren LehrerInnen von unserem Algenexperten Thomas Pröschold.

Am 15. April und am 3. Mai fanden Methodenwebinare statt, in denen die Schülerinnen Grundlagen und Anleitung für ihre Arbeiten vermittelt bekamen. Für den Juni sind weitere praktische Workshops vorgesehen.

HBLA Ursprung

BORG Strasswalchen

Thomas Pröschold informierte die Schülerinnen über den Aufbau von Haematococcus pluvialis (Blutregenalge) und Methoden, die die Schülerinnen in ihren Anschlussarbeiten anwenden werden

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Wir sind geniALGE

Experimente mit Algen und Wasser

Ella Averdunk ist Studentin an der Karl Franzens Universität Graz und beschäftigt sich dabei vor allem mit der Ökologie des Lebensraums Wasser. Die Faszination und Leidenschaft dafür entwickelte sie bereits lange davor, einerseits durch Reisen – von der Ostsee, über Agypten bis zu längeren Aufenthalten in Australien – und andererseits durch unzählige Bücher, Dokumentationen und schließlich dem Studium.
Gleichzeitig stellte sie dabei fest, wie wenig die meisten Menschen über diese Lebensräume wussten und begriff bereits früh, welche Auswirkungen dieses fehlende Bewusstsein auf die empfindlichen Ökosysteme hat. Um etwas daran zu ändern gründete sie 2017 neben dem Studium den Verein „Blaues Wunder“, dessen Ziel es ist, mehr Verständnis für die Ökosysteme Wasser zu schaffen, die Verknüpfungen zu unserem Alltag aufzuzeigen und die Wichtigkeit von deren Schutz darzustellen. Mit Filmen und Artikeln auf der Vereinshomepage, sowie Workshops, Infotagen und Diskussionsrunden liegt der Fokus auf praktischen und verständlich aufbereiteten Inhalten, angepasst an die jeweiligen Teilnehmer-Gruppen.

Verein Blaues Wunder

Ella Averdunk
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Algenprodukte zum Ausprobieren

Für unsere Algenworkshops haben wir kostenlose Algenprodukte erhalten,

Wie Weihnachten war es für uns, als wir die Lieferung der Firmen Jongerius ecoduna und Lowland Essences erhielten. Die Firmen stellen dem Projekt geniALGE ein kostenloses Algenproduktsortiment zum Ausprobieren im Rahmen der Workshops zur Verfügung. Die Ernährungswissenschafterin Julia Geissler Katzmann hat schon eine Probe von Spirulina- und Chlorellapulver erhalten und wird im Lockdown Rezepte ausprobieren, bei denen diese Algenprodukte eingesetzt werden. Die erfolgreichsten werden dann bei den Ernährungsworkshops mit den Neuen Mittelschulen in Mondsee gemeinsam mit den SchülerInnen umgesetzt. Wir sind schon sehr gespannt, wie sich die Algen verarbeiten lassen. Herzlichen Dank für das Sponsoring an die Firmen. Mit der HBLA Usprung ist eine Exkursion in die Algenproduktionsanlage der Firma Jongerius ecoduna geplant. Darauf freuen wir uns ganz besnders.

Jongerius ecoduna

Lowland Essences

#Werbung Sponsoring der Firmen Jongerius ecoduna und Lowland Essences

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Wir sind geniALGE

Wissenschaftliche Expertin: Faszination Algen

Tatyana Darienko forscht schon seit Jahren mit internationalen Partnerinnen an Algen und ist in der Ausbildung von Studierenden aktiv. Im Projekt geniALGE wird sie ihre Expertise und Erfahrung in die Workshops einbringen.

Tatyana Darienko

Tatyana Darienko