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Rückblick und Ausblick

Unser Projekt geniALGE hat Höhen und Tiefen hinter sich, trotzdem sind Michaela Ellmauer vom Technologiezentrum Mondseeland und ich (Sabine Wanzenböck vom Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee der Universität Innsbruck) mit Feuereifer dabei unsere Ideen und Pläne umzusetzen.

Mit der später als geplanten Projektbewilligung und dem Start am 1. Juli 2020 befanden wir uns mitten in der ersten Coronawelle und am Ende des Schuljahres. So konnten wir viel Zeit und Energie in die Planung, unserer Webseite und die Vorbereitungen für den Herbst investieren. Doch der Herbst lief nicht ganz so wie geplant, wieder mussten wir uns wegen der Coronabestimmungen einschränken. Unser Hauptfokus lag nun auf fünf vorwissenschaftlichen Arbeiten, (VWA) die leichter virtuell betreut werden konnten, als gesamte Schulklassen. Die Schülerinnen meisterten die ersten Hürden bravourös und starteten mit ihren Experimenten.

Doch auch unser Team war flexibel und so versuchten wir die älteren SchülerInnen 2021 mit Webinaren über die spannende Welt der Algen aufzuklären. Immer mit dabei: unsere Algenspezialisten Thomas Pröschold und Tatyana Darienko und unsere motivierten PädagogInnen vom BORG Strasswalchen, der HBLA Ursprung, der Volksschule Unterach und der Mittelschule Mondsee. Trotzdem schafften wir noch vor dem Schulschluss im Juli unseren ersten Forschungsspaziergang mit der UNESCO Volksschule Unterach, der ein voller Erfolg war. Der Sommer gehörte wieder den VWA Schülerinnen und der weiteren Planung. Im Herbst starteten wir dann durch, bevor die nächste Coronawelle Österreich erwischte. Fünf Mikroskopier- und Forschungsworkshops innerhalb von zwei Wochen und zahlreiche VWA-Aktivitäten brachten das Projekt einen großen Schritt vorwärts. Gleichzeitig konnten drei VWA Schülerinnen ihre Vorarbeiten im Projekt beim Algen Summit in Wien virtuell präsentieren.

Wir freuen uns besonders, dass wir bereits sieben Kooperationzuschüsse im projekt geniALGE vergeben konnten.

Für die kommende Zeit planen wir unsere Partnerworkshops zu den Themen Ernährung und Innovation (Algenkunststoffe), sowie die Umsetzung der bereits begonnenen Planung eines Algenreaktors an der HBLA Ursprung. Außerdem sollen die VWA Arbeiten abgeschlossen werden und zusätzlich die Volksschule Tiefgraben- St. Lorenz und die Sport-Mittelschule Mondsee mit Projektaktivitäten aktiv ins Projekt eingebunden werden.

Wir freuen uns auf die nächsten Herausforderungen und wünschen allen geniALGE-Beteiligten, InteressentInnen und PartnerInnen frohe Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr!

geniALGE – was war und was kommt
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Einblick in die Forschungsarbeit

Mehr als 100 SchülerInnen besuchten das Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, der Universität Innsbruck, im Rahmen der geniALGE Mikroskopier- und Forschungsworkshops im Jahr 2021. Dazu ist kürzlich ein Artikel in den Mondseeland Gemeindenachrichten erschienen.

Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee

Universität Innsbruck

geniALGE Mikroskopier- und Forschungsworkshops am Mondsee
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Eindrücke vom Forschungsworkshop

Die SchülerInnen der Volksschule Unterach haben ihr Forschungsworkshop im Projekt geniALGE in einer eigenen Schreibwerkstatt verarbeitet und ans uns geschickt. Hier gibt es mehr zu einem sehr persönlichen Einblick, wie die Kinder diesen Workshop-Tag empfunden haben. Viel Spaß! 🙂

geniALGE

Volksschule Unterach

Die Kinder der Volksschule Unterach haben ihre Erfahrungen aus dem Workshop in Texten zusammengefasst.

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Video eines Algenfresserchens

Auf die häufig gestellte Frage: “Wer frisst denn eigentlich die Blutregenalgen?” kann uns Julian Suppan vom BORG Strasswalchen die Antwort geben. Er hat ein Rädertierchen (Rotatoria), also ein mehrzelliges aber ebenfalls mikroskopisch kleines Lebewesen, erwischt, dass sich den Bauch mit roten Blutregenalgenzellen voll geschlagen hat. So sieht das Rädertierchen aus, wenn man durch seine Zellwand die roten Zellen der Algen in seinem Körperinneren erkennen kann.

Rotatorien (Rädertierchen)

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geniALGE auf Instagram

Seit Start des Projekts geniALGE 2020 gibt es auch aktuelle Beiträge zum Projekt und verwandte Themen auf unserem Instagram-Account. Mittlerweile haben wir mit 292 Beiträgen 598 follower interessieren können und sind gut in der internationalen Algencommunity eingebunden. Über deinen/Ihren Besuch auf unserer geniALGE Instagram Seite würden wir uns sehr freuen.

geniALGE

geniALGE ist auch auf Instagram mit bisher 292 Beiträgen vertreten

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geniALGE Poster bei der Algen Summit 2021 in Wien

Die drei Schülerinnen Martina Zehentner, Theresa Etter, Hannah Lindner von der HBLA Ursprung absolvieren gerade ihre Diplomarbeit im Projekt geniALGE. In diesem Zusammenhang haben sie ein Poster für den Algen Summit 2021, auf dem sie kurz die Thematik ihrer Abschlussarbeiten beschreiben, erstellt. Leider können die drei Schülerinnen nicht persönlich an der Tagung teilnehmen, wir freuen uns aber trotzdem über ihren Beitrag bei der Fachtagung.

Algen Summit 2021, Wien

Poster der HBLA Ursprung beim Algen Summit 2021 in Wien

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geniALGE in den Gemeindenachrichten des Mondseelandes

Die Nachrichten der Mondseelandgemeinden informieren auf Seite 26 in einem Beitrag über das “Wunderwerk Alge” und das Projekt geniALGE. Die Ziele des Projekts und die geplanten Aktivitäten mit den beteiligten Schulen werden präsentiert.

Nachrichtenblatt 3/2021 der Mondseelandgemeinden

Nachrichtenblatt der Mondseelandgemeinden mit geniALGE Information

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Beeindruckende Algenfotos bei internationalem Wettbewerb

Beim internationalen Hilda Canter-Lund Fotowettbewerb 2021 der Britischen Phycologischen Gesellschaft haben es wieder tolle Aufnahmen von Algen auf die shortlist geschafft. Die Fotos zeigen die Vielfalt die diese Organismengruppe weltweit entwickelt hat.

Die Britische Phycologische Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt die Bildung durch die Förderung und Verfolgung aller Aspekte des Algenstudiums voranzutreiben und die Ergebnisse dieser Forschung in einer Zeitschrift sowie in anderen Publikationen zu veröffentlichen, und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Hilda Canter-Lund Wettbewerb 2021

British Phycological Society

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Köstliche Algensternchen

Hier gibt es zum ersten Mal ein Algen-Rezept unserer Ernährungswissenschafterin Mag. Julia Geißler-Katzmann zum Nachmachen! Die leckeren Algensternchen schauen nicht nur süß aus, sie schmecken auch. Probiert das Rezept doch gleich selbst aus.

Fettarme, eiweißreiche Algensternchen
50 g Butter (weich) 50 g Zucker 3 Eier 50 g Einkornvollmehl 100 g helles Dinkelmehl 80 ml Milch 30 g Skyr (isländische Rezeptur/ Milchprodukt) 250 g Magertopfen 1 Teelöffel Zitronensalzpaste (selbstgemacht) Davon 150 g Masse bei Seite geben und mit 2 g Algenpulver (Ecoduna) abmischen. Butter, Zucker und Eier miteinander in einer Küchenmaschine rund 3 Minuten schaumig vermischen, danach alle übrigen Zutaten dazugeben und weiter mixen bis ein schöner, sämiger Teig entsteht. 30 Minuten rasten lassen. Wie oben erwähnt habe ich zunächst einmal 150 g der Waffelmasse abgenommen und mit 2 g Algenpulver vermischt. Wichtig ist, dass man nicht zu viel Algenpulver dazu mischt, denn sonst könnte es etwas „fischig“ schmecken. Das Waffeleisen heiß machen und dann die Waffeln schön braun backen. Dazu gab es bei uns ein herbstliches Zwetschgenmus: 15 g Butter, 2 EL Zucker, 8-10 Zwetschgen, 1 Birne, etwas Zimt, etwas Wasser In heißer Butter 2 EL Zucker karamellisieren, dann das klein geschnippelte Obst dazu, mit wenig Wasser angießen und mit dem Zimt bestäuben. Alles rund 20 Minuten durchkochen lassen. Deckel drauf! Eventuell auch fein pürieren und zu den heißen Waffeln servieren!

www.julika.at
© Julia Geißler-Katzmann für geniALGE.at

Julika

Julia Geißler-Katzmann, die im Projekt geniALGE Ernährungsworkshops leiten wird, hat diese köstlichen Algenwaffeln für uns ausprobiert.

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Radio-Tipp: Algen in Alpenseen

Ab 2.8.2021 berichtet Forschungsgruppenleiter Rainer Kurmayer vom Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, in der Serie “Vom Leben der Natur” auf Ö1 über Algenpopulationen in den Alpenseen. Im ersten Teil thematisiert er die Probleme und Auswirkungen, die der verstärkte Eintrag von Nährstoffen auf Alpenseen verursacht und die historische Entwicklung der damit verbundenen Wasserqualität in den Seen.

Vom Leben der Natur

Rainer Kurmayer

Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee

Der Algenspezialist Rainer Kurmayer leitet eine Forschungsgruppe in Mondsee